#ProtectTheKids

Mit der starken Ausbreitung von Covid-19 infizieren sich derzeit viele Kinder, die sich noch nicht durch eine Impfung schützen können. Deshalb braucht es wirkungsvolle Massnahmen wie CO2-Sensoren, Luftfilter, Maskenpflicht und Pool-Testen mit einheitlichen Quarantäneregelungen an den Schulen und Kindertagesstätten.

Wenn wir die Kinder nicht schützen, werden viele von ihnen unter den langfristigen Folgen einer Infektion (Long Covid) leiden und Hunderte an PIMS (lebensbedrohliches akutes Multi-Entzündungssyndrom) erkranken, was häufig eine Behandlung auf der Intensivstation zur Folge hat. Dies ist sehr belastend für die betroffenen Familien.

Wir fordern folgende Massnahmen:

  • CO2-Sensoren in jedem Schulzimmer (mit Richtwert von max. 800 ppm CO2-Konzentration)
  • Luftfilter in jedem Schulzimmer
  • Generelle Maskenpflicht in Innenräumen und auf allen Klassenstufen
  • Präventives und repetitives Pool-Testing für alle SchülerInnen (mind. 2x pro Woche)
  • Einheitliche Richtlinie zur Quarantäne von Klassen bei positiven Fällen

Diese Massnahmen (die ebenfalls von der Science Task Force am 20.07.2021 gefordert wurden) sind mindestens so lange aufrecht zu erhalten, bis auch für Kinder eine Impfmöglichkeit besteht.

Warum ist das wichtig?

Aerosolübertragung von SARS-CoV-2 ist wissenschaftlich ausreichend bewiesen und erfordert entsprechende wirkungsvolle Massnahmen insbesondere an den Schulen. Nur so kann der Schulbetrieb mit grösstmöglichem Gesundheitsschutz aufrechterhalten werden.

Kinder unter 12 Jahren haben bis auf Weiteres kein Impfangebot und können so nicht vor Risiken wie PIMS und Long Covid geschützt werden. In Ländern, in welchen die Delta-Variante vorherrschend ist, werden überdurchschnittlich viele Ansteckungen und Hospitalisierungen bei Kindern und Jugendlichen gemeldet. Erste Zahlen zur Omikron-Variante deuten auf eine überproportional hohe Anzahl an Hospitalisierungen von Kleinkindern hin. Auch wir sind für Lockerungen, sobald alle Kinder und Jugendliche, die dies wünschen, geimpft sind, und die gesundheitliche Lage in der Schweiz dies zulässt. Neben den geforderten Schutzmassnahmen muss bei allen über 12 Jahren eine deutlich höhere Impfquote erreicht werden, um das Risiko einer Ansteckung für Kinder unter 12 Jahren zu reduzieren.

Wir fordern die Einhaltung des Rechts auf besonderen Schutz für Kinder und Jugendliche durch die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK).

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